Keltischer Menhir
Am Zusammentreffen der Gemarkungen von Klüsserath, Köwerich
und Trittenheim auf der linken Moselseite liegt ein etwa drei Meter
hoher, dachförmig zulaufender Quarzstein von etwa einem halben Meter Dicke, der im unteren Teil ovalförmige Vertiefungen aufweist.
Dieser etwa 3500 Jahre alte, sagenumwobene Stein
(im Volksmund: "Eselstritt" oder auch "Hinkelstein" genannt) ist eines der ältesten
Zeugnisse der Besiedlung unserer Heimat.
Literatur hierzu:
"Eselstratt" - "Rätsel der Megalithkultur im Mittelmoselraum" von Marlene Bollig,
54349
Trittenheim, e-mail: marlenebollig@web.de |

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Köwericher Wacken
In Ufernähe bei Köwerich an der rechten Moselseite liegt ein gewaltiger Felsbrocken aus Quarzit in der Mosel. Leider ist von dem "Köwericher Wacken" heute nichts mehr zu sehen, er soll sich etwa
8m vom Ufer entfernt im Fluss befinden. Bei der Moselkanalisation (1956 - 1964) ist der Uferbereich sehr stark verändert worden. Durch Ausbaggerungs-arbeiten ist der Felsbrocken vielleicht auch verrutscht. Außerdem hat sich der Pegelstand der Mosel geändert. Der Stein soll auf jeden Fall noch in der Mosel liegen. Im Jahr 1975 ist der Stein noch an der Mosel gesichtet worden.
Legende zum "Eselstritt":
Eine christliche Jungfrau hat sich auf der Flucht vor einem heidnischen Ritter mit Ihrem Reittier, einem Esel, an dieser Stelle durch einen heftigen Sprung ins Tal gerettet. Zurückgeblieben ist der Hufabdruck des Esels. Auf dem "Köwericher Wacken" ist der Esel mit der Jungfrau unversehrt gelandet. Auch hier ist eine runde Vertiefung zu erkennen, die auf die Abbildung des Eselshufes hinweist. |
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zwei junge Männer auf dem Köwericher Wacken , Sommer 1959.
Die Mosel, die zwischen dem Wacken und der Straße fließt, ist hier nicht zu sehen. |