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Grußwort zum Festjahr
Liebe Köwericher, liebe Gäste! Wir feiern Geburtstag. Ein ganz besonderes Jahr begehen wir nun. Unser Wein- und Ferienort wird 1300 Jahre alt. Solch ein Geburtstag will ausgiebig und festlich begangen sein. Deshalb haben wir uns entschieden, ganzjährig zu feiern. Vom Januar bis zum Dezember 2004. Das umfangreiche Programm ist hier aufgeführt. Unsere Geschichte beginnt schon im 7.Jahrhundert. Im Jahre 704 schenkte Irmina von Öhren Weinberge an die Abtei Echternach, im heutigen Luxemburg. Diese Erwähnung ist die Grundlage und der Beweis für die sehr frühe Ansiedlung unseres Ortes am Moselufer und die Voraussetzung für unsere diesjährigen Feierlichkeiten. Der Wein prägt auch heute unseren Ort und die Landschaft. In der bekannten, aus Schieferverwitterungsboden bestehenden Südlage "Köwericher Laurentiuslay", wachsen Rieslingweine von höchster Qualität. Kein Wunder, denn vor 1300 Jahren hat man schon gewußt wo die besten Weinlagen sind. Die Höhepunkte des Jubiläumsjahres sind am 22/23. Mai und am 25. Juli. Am 22. und 23. Mai feiern wir unser Jubiläum im Festzelt. In historischen Gewändern wird die szenische Überreichung der Gründungsurkunde dargestellt. Beide Festtage sind weiterhin gefüllt mit einem umfangreichen und anspruchsvollem Rahmenprogramm. Am 25. Juli ist unser ganzer Ort aktiv. In der Ortsmitte, rund um unsere Kirche erstellen wir ein historisches Dorf. Es werden eine Vielzahl von alten Handwerkstraditionen in entsprechender Kleidung zu bewundern sein. Eine große Auswahl historischer Speisen und Getränke werden jeden Gaumen verwöhnen. Auch für unserer Urlaubsgäste lohnt sich ganzjährig ein Aufenthalt in unserem idyllischen Weinort. Eine Reihe von Winzerhöfen, Gaststätten und Hotels laden zum Verweilen ein. Kommen Sie nach Köwerich und feiern Sie mit uns unser 1300 jähriges Jubiläum. Ihr Ortsbürgermeister Robert Linden Bilder zur 1300 Jahr Feier am 22/23.05.04Hauptgewinner des Malwettbewerbs zum Thema 1300-JahreHistorieKöwerich zählt zu den uralten Weinorten an der Mosel, deren Siedlungskontinuität durch archäologische Bodenfunde und frühmittelalterliche Quellen belegt ist. Im Jahre 704 schenkte Irmina von Öhren, Äbtissin des nach ihr benannten Frauenklosters St. Irminen in Trier, dem Missionsbischof und Echternacher Klostergründer Willibrord, ererbte Besitzanteile in villa Cabriaco sowie Irminas Nachfolgerin Im Jahre 710 zwei Weinberge in monte Cabracense super Moselle. Die Urkunde dieser Schenkungen, dem Codex aureus Epternaciensis, wird verwahrt in der Forschungsbibliothek Gotha. Die durch diese Besitzschenkungen entstandene enge Verbindung zur Abtei Echternach wurde erst durch den Verkauf des Echternacher Hofes im Zuge der Säkularisation 1805 gelöst. Faksimile der Ersterwähnung 704 und 710Codex aureus Epternaciensis
Entwurf, Umschreibung und Übersetzung: Dittmar Lauer
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